Donnerstag, 23 of Februar of 2012

Aktionen und Events

 

Eine konkrete Aktion planen/durchführen oder ein Event starten …

Es gibt vielfältige Möglichkeiten konkreter Aktionen mit dem Ziel zum Beispiel Spenden zur Unterstützung der Partnerprojekte zu akquirieren oder um auf bestimmte Themen oder Zustände aufmerksam zu machen …

Aktionen Events

 

Schwerpunkt Spendenakquise in Deutschland

Feste feiern – einmal anders

Oma’s Achzigster Geburtstag, Dein Geburtstag, der Hochzeitstag Deiner Eltern … in Deutschland wir viel gefeiert und noch viel mehr (unnützes) verschenkt. Einige Freiwillige haben es geschafft, Gastgeber und Gäste der Feierlichkeiten zu überzeugen, das Geld für Geschenke besser für ein bestimmtes Projekt zu spenden. Statt Geschenken, gibt es Bares oder Überweisungen. Die Gäste erhalten dafür Info’s über Sinn und Ziel der Aktion. So kann schenken und feien auch Spass machen …

Festzeit ist Spendenzeit:

Weihnachten und Ostern suchen viele ihr Gewissen durch gut durchdachte Spenden zu beruhigen. Wenn ihr in dieser Zeit eine Spendenaktion ankurbelt, dann haben beide was davon, die Spender und die Projekte! Hier heißt es eine Kirchengemeinde, ein Betriebs-oder Lehrerkollegium, in der Einkaufszone oder auf dem Weihnachtsmarkt zu informieren und ein schlüssiges Konzept anzubieten, warum die Leute ihr Geld am besten in Euer Projekt anlegen. Vielleicht habt ihr ja auch eine Gegenleistung für die Spender, Fotos, Briefe, Bilder, kleine Kostproben aus dem Land etc …

Sportliches Event:

Einen Wettkampf (10 km-Lauf, Fußballturnier, o. Ä.) organisieren – es wird ein TN-Beitrag erhoben, der gespendet wird.

Marathon-Lauf: Ihr sucht Sponsoren, die ihr über ein Hilfsprojekt informiert. das kann eine Schulklasse sein, eine Gruppe im Altenheim, eine Kirchengemeinde, ein Chor etc. Ihr bietet an, für einen gewissen Betrag zu laufen … und zwar einen Marathon! Hier bittet ihr nicht´, sondern ihr bietet eine sportliche Gegenleistung. (Danke für die Idee, Sissi)

Fußballturnier: Sprich für diese Aktion die Jugend-Fußballvereine Deiner Stadt an. Die Idee:
Die Vereine veranstalten ein Fußballturnier und suchen im Vorfeld Firmen und Privatpersonen
für gesponserte Tore. Die Namen der Sponsoren werden auf Karten
geschrieben mit der Höhe des Betrags pro Tor. Suche für diese Aktion einen
prominenten Sportler oder den Bürgermeister als Schirmherr/frau.

Kuchen- oder Waffelstand:

Auf Märkten / Basaren / Festen gibt es einen Waffelstand – der Erlös wird gespendet.

Bar’s Day oder Beer & Aid für ?? EUR:

Man gewinnt mehrere Kneipen, die an einem bestimmten Tag in der Woche (oder als einmalige Aktion) ihr Bier um x EUR teurer verkaufen – der Differenzbetrag wird gespendet. Dier Leute trinken erfahrungsgemäß gerne- für einen guten Zweck.

Unternehmen als Sponsoren:

hilfreich für die Gewinnung von Unternehmen als Sponsoren: es als erstes im Freundes/Verwandten/Bekanntenkreis versuchen, die entweder selber Chef sind oder die Idee bei ihrer Arbeit an den Vorgesetzten herantragen können.

Schul- oder Hochschulpartnerschaften anregen:

Zur Unterstützung von Bildungsprojekten. Eine Schule hier, eine im Gastland. Jeweils eine verantwortliche Person mit Emailadresse auf beiden Seiten und schon kann es losgehen … Bilder können geschickt, Briefe getauscht werden. Lernen werden beide Seiten, von und miteinander!

 

Schwerpunkt Informationsarbeit

Die folgenden Beispiele stammen von UNICEF. Diese und andere Organisationen können als Kooperationspartner gewonnen werden. Auf jeden Fall haben sie bereits große Erfahrung und eine Kooperation kann sich in vielerlei Hinsicht lohnen!

Präsentieren das Motto „Stoppt Ausbeutung“ im Großformat!
Organisieren Sie eine Gruppe von (jungen) Menschen. Diese hängt sich die Plakate
oder die Stoppschilder um und stellt sich eng zusammen. Die erste Reihe hält ein
großes Stoffbanner (zum Beispiel 1,50 x 5 Meter Leinenstoff) mit dem Slogan: „Stoppt
Ausbeutung!“ auf Brusthöhe.

Nähe ein Riesen-T-Shirt!
Aus alt mach neu: Unter dem Motto können Sie gemeinsam mit Schülern aus vielen
alten Second-Hand-T-Shirts, die jeder von zu Hause mitbringen kann, ein riesiges neues
T-Shirt zusammennähen. Am besten veranstalten Sie diese Aktion mitten auf dem
Marktplatz. Am Ende legen Sie dann das Riesen-T-Shirt auf dem Platz aus und lassen
es von oben fotografieren. Auf das T-Shirt könnten Sie in großer Schrift das Kampagnen-Motto „Stoppt Ausbeutung“ schreiben.

Veranstalte eine faire Modenschau!
Organisieren Sie eine Modenschau, bei der Kinder und/oder Erwachsene das
Stoppschild und Kleidung präsentieren, die ohne Kinderarbeit hergestellt wurde. Am
einfachsten ist es, lokale Geschäfte wie zum Beispiel Eine-Welt-Läden anzusprechen
und zu fragen, ob sie als Partner der Aktion Kleidung für die Modenschau sponsern
würden.
Falls Sie keinen Sponsor für Textilien finden, können Sie auch eine alternative
Modenschau zum Thema Müll veranstalten, bei der Kinder selbst gebastelte, genähte
oder bemalte Kleidungsstücke präsentieren. Hier können Sie Kinder in recycelten
Kostümen auf die Bühne schicken. Neben den Kleidern können Kinder auch eigene
Aussagen gegen Kinderarbeit, wie zum Beispiel „Schule statt Arbeit!“ oder „Bildung für
alle!“ oder das Stoppschild „Stoppt Ausbeutung“ präsentieren.

Veranstalte ein Straßentheater in der Fußgängerzone!
Üben Sie mit Kindern und Jugendlichen ein kurzes Theaterstück ein, das eine Situation
der Ausbeutung darstellt. Das Stück kann zeigen, wie arme Eltern ihre Tochter in eine
Schuldknechtschaft geben oder auf die Straße schicken, um Geld durch Prostitution zu
verdienen. Stellen Sie das ungleiche Verhältnis der starken Ausbeuter und der
schwachen Kinder als Ausgebeutete dar. Eine mögliche Schlussszene kann der
glückliche Moment des Mädchens sein, aus dem ausbeuterischen Arbeitsverhältnis
befreit zu werden und endlich zur Schule gehen zu können.
Gestalten Sie eine Wäscheleine mitten in der Fußgängerzone. Hängen Sie gemeinsam
mit Kindern bemalte T-Shirts, T-Shirts mit Fakten zu Kinderarbeit drauf, UNICEFInformationen
und UNICEF-Plakate mit dem Stoppschild etc. an der Wäscheleine auf.
Passend zum Thema Baumwolle können Sie auch T-Shirts aus fair gehandelter
Baumwolle integrieren. Vergessen Sie jedoch nicht, im Vorfeld eine Genehmigung für
das Aufstellen der Wäscheleine einzuholen!

Starte eine T-Shirt-Malaktion!
Um auf das Thema Kinderarbeit in der Baumwollproduktion hinzuweisen, eignen sich TShirts
als Symbol sehr gut. Lassen Sie im Vorfeld des Aktionstags T-Shirts, die Kinder
von zu Hause mitgebracht haben, bemalen. Die Kinder können die T-Shirts frei
gestalten, Bilder zum Thema Kinderarbeit malen oder auch Fakten/Aussagen zu
Kinderarbeit auf die T-Shirts schreiben. Die bemalten und beschrieben T-Shirts können
die Kinder am Aktionstag selber tragen oder am Aktionstag auf einer langen
Wäscheleine präsentieren.
Vielleicht finden Sie ja auch einen lokalen Partner, wie eine Bank oder das Rathaus, der
die schönsten T-Shirts über den Aktionstag hinaus ausstellt und damit das Thema nicht
so schnell wieder in Vergessenheit geraten lässt.
Organisieren Sie einen Sternmarsch durch die Stadt gegen Kinderarbeit!
Machen Sie auf die Forderung, ausbeuterische Kinderarbeit zu stoppen, mit einem
großen Sternmarsch durch die Fußgängerzone aufmerksam. Vier bis fünf Gruppen
ziehen durch die Stadt und tragen die großen Plakate mit dem Aktionsmotiv „Stoppt
Ausbeutung“ als Schilder.

Trommel für die Anliegen der Kinder!
Kinderstimmen und –wünsche werden oft überhört. Sie können Abhilfe schaffen und sie
lautstark unterstützten. Machen Sie mit Trommeln oder Trillerpfeifen Lärm. Vielleicht
können Sie auch eine (z.B. afrikanische) Trommelgruppe für die Aktion gewinnen.
Ziehen Sie mit den Trommeln durch die Stadt! Nehmen Sie die Trommeln mit auf Ihren
Sternmarsch!

Gestalte eine Plakatwand!
Gestalten Sie am Aktionstag gemeinsam mit jungen Menschen oder Künstlern aus Ihrer
Stadt oder Umgebung eine Plakatwand. Sie können dazu in die Mitte das Motto
schreiben: „Stoppt Ausbeutung! Gemeinsam gegen Kinderarbeit“. Fordern Sie
Passanten auf, zu diesem Motto ihre persönliche Meinung zu ausbeuterischer
Kinderarbeit zu schreiben oder malen. Vielleicht könnten Sie die gesammelten
Forderungen anschließend im Rathaus ausstellen und auf Ihrer AG-Homepage
veröffentlichen.

Kinder als Wasserverkäufer
Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was es heißt,Tag für Tag dasWasser herbeizuschleppen,
können KinderWasserverkäufer spielen. Sie gehen mit gefüllten Wassereimern
zu Nachbarn, Verwandten und Bekannten und bieten das Wasser an. Im
Gegenzug bitten die Kinder um eine Spende.

„Wasser“-Konzert
Viele Komponisten und Liedermacher haben das ElementWasser musikalisch umgesetzt.
Suchen Sie einen Veranstalter, der z. B. die „Wassermusik“ von Händel, das
„Forellenquintett“ von Schubert oder die „Moldau“ von Smetana aufführt. Veranstaltungsort:
Wasserschloss, Museum, Stadthalle,Wasserspeicher, Park mitWasseranlagen,
Theater. Sprechen Sie z. B. die Jugendmusikschule Ihrer Stadt an.
Lesungen und Kunst zu Wasser. Suchen Sie einen Veranstalter, wie etwa eine Buchhandlung oder das Theater, für eine
Rezitation von Gedichten oder Kurzerzählungen zum Thema Wasser. Rufen Sie im Vorfeld
der Aktionstage Künstler Ihrer Stadt oder Region und Kinder auf, das Thema bildnerisch
umzusetzen. Ergebnis: Eine Ausstellung im Wasserwerk, Museum, Rathaus etc.
während der „Tage desWassers“.

Gesponsertes Schwimmen
Versuchen Sie, die Schulen Ihrer Gemeinde für diese Aktion als Veranstalter zu gewinnen.
Die Idee: Die Schüler erhalten Schwimmkarten, mit denen sie Sponsoren suchen.
Mögliche Sponsoren sind Eltern, Verwandte, aber auch Geschäfte etc.. Die Sponsoren
tragen sich mit Namen und Adresse in die Schwimmkarten ein und geben die Höhe des
Betrags an, mit dem sie die Schüler für jeden geschwommenen Meter sponsern. Suchen
Sie für diese Aktion einen prominenten Sportler oder Sportvereine als Teilnehmer.
Weitere Wassersportaktionen:Wettrudern,Wettsurfen, Segelregatta, Laufen etc. …

Minenfeld
Sie können in der Fußgängerzone oder auf dem Marktplatz ein „Minenfeld“ abstecken
mitWarnschildern „Vorsicht Minen – Lebensgefahr“. Dieses Gebiet darf nicht betreten
werden. Über das Feld verstreut können von Kindern gebastelte Minenattrappen mit
der Aufschrift verschiedener Minentypen und Herstellerfirmen liegen. Eine weitere
Variante wäre, das Gebiet nicht abzusperren, sondern mit Kreide Landminen oder die
Umrisse von Personen aufzuzeichnen. Am Ende der „Landminenstrecke“ müsste dann
ein Informationsstand aufgebaut sein. Die Passanten können hier z. B. angesprochen
werden, dass sie soeben auf „Minen“ getreten sind.

Kofferaktion
Zehn Millionen Kinder sind derzeit auf der Flucht. Um auf die Situation der Flüchtlingskinder
in Kriegsgebieten hinzuweisen, können Sie viele einzelne alte Koffer und Kleiderbündel
in der Fußgängerzone aufstellen. An einem Stand können Sie mit
Schautafeln und im Gespräch über die schwierige Situation dieser Kinder informieren.
Installieren Sie eine Wäscheleine mit leeren Tafeln. Auf einer großen Tafel steht: „Stellen Sie sich vor, Sie müssen heute flüchten.Was würdenSie mitnehmen?“ Die Passanten können ihre Gedanken auf die Tafeln schreiben. Laden Sie die Presse an den Stand ein. Die Auswertung könnte eine Pressemeldung werden.

Lesungen und Kunst
Suchen Sie einen Veranstalter, wie etwa eine Buchhandlung oder das Theater, für eine
Rezitation von Gedichten oder Erzählungen zum Thema Kinder im Krieg. Beispiel: der
Kinderkreuzzug von Bertolt Brecht. Denkbar sind auch Theater- und Pantomimenaufführungen.
Rufen Sie im Vorfeld der Aktionstage Künstler ihrer Stadt oder Region und
Kinder auf, das Thema bildnerisch umzusetzen. Ergebnis: Eine Ausstellung im Museum
oder im Rathaus.

Zeitungsaktion
Im Rahmen der Aktion „Zeitung in der Schule“, die in zahlreichen Lokalzeitungen
durchgeführt wird, schreiben Schüler Kurzartikel oder zeichnen Comics über die
Lebenssituation von Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern (z. B. ihren Alltag,
Folgen der Benachteiligung, Rolle von Frauen in verschiedenen Lebensbereichen).

Straßenaktion – Litfaßsäule
Schüler entwerfen große Plakate mit Kinderrechtsverletzungen wie z. B. „121 Millionen
Kinder können keine Schule besuchen. Mädchen sind besonders betroffen“. Begleitet
von einem Infostand in einer Einkaufsstraße machen die Schüler mit diesen Plakaten
auf das „Recht auf Gleichheit“ aufmerksam.

mehr Ideen auch hier

 

Worauf Du bei einer Aktion achten solltest:

Klare Botschaften
• Was ist das Problem?
• Was sind die Ursachen?
• Was haben wir damit zu tun?
• Welche Lösungen gibt es?
• Wie lautet Deine Position?
• Was kann man tun?
• Welche Erfolge haben NGO’s (z.B. UNICEF) erzielt?
• Was können Menschen in Deiner Stadt tun?

 

Checkliste für die Aktionen:

• Termine möglichst langfristig abklären.
• Veranstalter/Mitveranstalter/Unterstützer suchen und in Vorbereitungen einbinden:
Deutscher Kinderschutzbund, terre des hommes, Radiosender, Zeitung, Schulen,
Sportvereine,Wasser- o. Klärwerk, Feuerwehr, Großwäscherei,Theater.
• Partner in der Stadt suchen als Unterstützer oder Schirmherr/frau.
• Medien (Bilder, Plakate etc.) sammeln oder bestellen
• Plakatieren ab etwa dreiWochen vor der Veranstaltung.
• Termine und Veranstaltungshinweise an die Medien weitergeben. Unbedingt
beachten: Stadtzeitungen, Stadtteilblätter etc. haben eine lange Vorlaufzeit.
Bei monatlich erscheinenden Blättern ist der Redaktionsschluss meist in der
ersten Hälfte des Vormonats.
• Lokale Medien im Vorfeld als Partner einbeziehen (Zeitungen, Radio, Fernsehen).
Richtiger Ansprechpartner für die Kooperation mit Medien ist in der Regel die Werbeleitung.
ca. eine Woche vor der Veranstaltung wieder nachfragen, ob ein Reporter
vor Ort berichten wird und evtl. Interviews mit Lokalprominenz durchführt.
Bei Sportprominenz ist der zuständige Sportredakteur der richtige Ansprechpartner.
• Infostände vorbereiten für Aktionen.

 

Information zum Spenden und Spendentransfer findest Du unter: http://spende.via-weltwaerts.de/